Sobald der Frühling kommt, ist es an der Zeit, sich und das Motorrad fit für die Saison zu machen. Wir haben einige Tipps für Euch, mit denen Ihr Euch und Euer Motorrad wieder schnell und sicher auf die Straße bringen.
Der Biker / die Bikerin
Motorradfahren ist Sport.
Für manche mehr, für andere weniger. Wer die Sache ernst nimmt, bereitet sich entsprechend vor. Waldläufe, Fahrradfahren, Gymnastik und Schwimmen sind ideale Fitnesskuren fürs Biken. Mediziner schreiben dem Motorradfahren eindeutig Sportcharakter zu. Die Leistungen, die ein Otto Normalfahrer auf seinem Bike vollbringt, sind in etwa mit Joggen oder Schwimmen vergleichbar. Eine gute Fitness kann bei der Motorradtour also nicht schaden. Wer sportlich trainiert ist und ausgeruht an den Start geht, kann länger konzentriert fahren und im Ernstfall schneller reagieren.
Auch mentales Training, also die Methode, sich vor der Fahrt bestimmte Fahrsituationen oder Streckenpassagen vorzustellen und intensiv vor dem geistigen Auge durchzugehen, bietet Möglichkeiten, die Fahrtechnik zu verbessern. Grundvoraussetzung ist natürlich ein technisch einwandfreies Bike nebst ergonomischer Sitzposition und richtig eingestellten Armaturen.
Auf der Tour spielt neben regelmäßigen Fahrpausen, falls erforderlich mit einigen Dehnübungen zur Lockerung der Muskulatur, auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Schonkost und Müsli müssen nicht auf den Tisch, erlaubt ist, was schmeckt. Aber: nicht zu viel und nicht zu fett essen, wenn möglich eine Mischung aus Kohlehydraten und Ballaststoffen, zum Beispiel bekömmliche Nudelgerichte, dazu einen vitaminreichen Salat.
Bei hitzigen Temperaturen nicht vergessen: trinken, trinken, trinken.
Die Flasche mit Wasser oder Apfelsaftschorle gehört immer griff bereit in den Tankrucksack.
Das Bike

Das Motorradhaus
STUTEHENGST
bietet Euch einen kostenlsosen Fitness-Check für Euer Bike an.
Es geht zum großen Check-up auf die Hebebühne. Unseren Mechanikern entgeht dabei nichts: Sind die Reifen verkehrssicher? Die Bremsen ok? Alle Schläuche dicht? Funktioniert die Beleuchtung? Entdecken die Experten Mängel, beheben sie diese nach Rücksprache mit Ihnen sofort.
Maßnahmen zur Motorradpflege
Als erstes sollte man die Motorradpflege mit einer Reinigung beginnen. Wer für die Pflege einen Dampf- oder Hochdruckstrahler verwendet, muss darauf achten, dass die Düse den empfindlichen Teilen nicht zu nahe kommt.
Auch sollte nicht direkt unter den Tank gesprüht werden. Achtet man darauf nicht, kann ganz schnell die Elektrik in Mitleidenschaft gezogen werden.
Besonders mit den Seilzügen von Kupplung, Bremsen und Gasbetätigung sollte man sich intensiver beschäftigen.
In den meisten Fällen können diese nach der langen Stillzeit einige Tropfen Öl gut vertragen, damit sie sich wieder leichtgängig betätigen lassen.
für Details bitte den entsprechenden Reiter auswählen.
Bevor man es auf einen Startversuch ankommen lässt, sollte man den Motorölstand kontrollieren. Hat man den Vergaser vor der Winterpause entleert, wird der Motor nach einigen Versuchen gut anspringen, denn es braucht nicht allzu viel Zeit, bis sie sich wieder mit frischen Sprit gefüllt hat.
Hat man den Vergaser nicht entleert, kann es einige Probleme beim Starten geben, die jedoch mit Hilfe von Starterspray schnell behoben werden können.
Häufig hat sich die Batterie über den Winter entladen, daher sollte diese wieder aufgeladen werden. Hier muss man unbedingt darauf achten, dass der Entlüftungsschlauch korrekt gelegt wird und erst das Pluskabel und anschließend das Massekabel angeschlossen wird.
Ein Blick auf Kettenräder und Kette, wird sicher schnell die Notwendigkeit einer Reinigung ins Auge fallen lassen. Ebenso sollte man auf die richtige Spannung achten. Hier gilt, dass sich die Kette circa zwei Finger breit nach oben und unten bewegen lassen sollte. Anschließend sollte man sie mit einem Pflegespray einsprühen.
Einen kritischen Blick sollte vor allem auch auf die Bremsanlage geworfen werden. Hier gilt es also Bremsscheiben auf Rostbefall und Riefen zu überprüfen und auch einen Blick auf die Stärke der Bremsbeläge und -klötze zu werfen.
Auch die Bremsleitungen sollten auf eventuelle Risse oder Schauerstellen überprüft werden. Liegt der letzte Wechsel der Bremsflüssigkeit länger als zwei Jahre zurück, sollte auch diese gewechselt werden.
Bevor man sich nun auf die Piste wagt, sollte noch die Funktionstüchtigkeit von Blinkern, Beleuchtung, Bremslicht und Hupe überprüft werden. Eine letzte Prüfung sollte man nun auch den Reifen zukommen lassen.
Am besten bockt man dazu die Maschine auf und dreht die Räder langsam von Hand. So kann man schnell erkennen, ob es Risse oder poröse Stellen gibt. Auch sollte man unbedingt noch der Luftdruck und die Profiltiefe kontrollieren.










